TSG-Vorstand: Behauptungen sind unwahr

22. November 2018

Es ist zu bezweifeln, dass die Leser des Nordkurier an einer fortwährenden Debatte über interne Vorgänge bei der TSG Neustrelitz interessiert sind. Wenn aber, wie im Nordkurier vom 21. November, Unwahrheiten über den Verein erneut Verbreitung finden, muss darauf geantwortet werden.

Es ist zutreffend, dass die Spielerverträge generell vom Vereinspräsidenten unterschrieben worden sind. Völlig falsch ist dagegen die Behauptung, dass Herr Bornemann sich als sportlicher Leiter stets an die im TSG-Etat ausgewiesenen Limits gehalten habe. Wie alle Mitglieder des TSG-Präsidiums hatte auch Herr Bornemann in seinem Funktionsbereich eine weitgehende Eigenverantwortung und Handlungsfreiheit. Er hat die Spielerverträge im Namen der TSG bis ins letzte Detail ausgehandelt, inklusive aller finanziellen Zusagen. Das Präsidium hat oft genug diese Verträge mit der Faust in der Tasche akzeptiert, weil es gegenüber den Spielern und anderen Vereinen nicht wortbrüchig werden wollte. Wir standen ja als TSG in der Pflicht, denn Herrn Bornemanns Zusagen waren im Namen des Vereins gegeben worden. Wir müssen uns den Vorwurf machen, dass wir Herrn Bornemann auf diesem für den Verein gefährlichen Weg viel zu lange gewähren ließen.

Herr Bornemann war für die TSG ein Schönwetter-Helfer, das ist über alle Zwistigkeiten im Detail hinweg das eigentliche Problem. Er hat als sportlicher Leiter Gas gegeben, solange es bei der TSG voran ging und der Verein auch medial im Sonnenlicht stand. Als der Drittliga-Aufstieg misslang, als die Dinge rund um den Verein schwieriger wurden, hat Herr Bornemann sich aus dem Staub gemacht.

Klaus Mewes
Vizepräsident der TSG Neustrelitz