TSG-Kapitän René Pütt meldet sich fit

18. April 2017

Nordkurier, 18.04.2017 von Matthias Schütt

Die Pleite von Cottbus musste der Berliner von der Bank mit ansehen. Morgen will er wieder eingreifen.

Das waren zuletzt 90 bittere Minuten für René Pütt, Fußballer von Regionalligist TSG Neustrelitz. Das Auswärtsspiel in Cottbus (1:6) verpasste der 26-Jährige krankheitsbedingt, trat aber dennoch die Reise mit in die Lausitz an und sah die peinliche Niederlage seiner TSG-Mannschaft von der Bank aus. Das muss sogar dem gebürtigen Berliner, der seit Januar 2011 im Verein ist, in den Augen geschmerzt haben. „Wir haben zehn Minuten mitgehalten. Nach dem 0:1 haben wir uns aber unserem Schicksal ergeben und die Spannung war raus“, so das Fazit von René Pütt, der auf der Bank schier verzweifelte.

Über die Osterfeiertage konnte sich der Mittelfeldmann von seiner Erkältung erholen und meldete sich für das Heimspiel am morgigen Mittwoch gegen den FSV 63 Luckenwalde (Anstoß 19 Uhr/Parkstadion) wieder fit. Dann wollen die Neustrelitzer endlich ihre katastrophale Heimbilanz aufbessern. Nach bisher 14 absolvierten Partien auf dem heimischen Geläuf stehen lediglich zwei Remis und zwölf Niederlagen für den Tabellenletzten zu Buche. Noch warten die Residenzstädter, die nur sieben Punkte auf dem Konto haben, auf einen Heim-„Dreier“ in dieser Spielzeit. „Es ist eine machbare Aufgabe gegen Luckenwalde. Wir wollen unseren Fans endlich drei Punkte schenken“, so der TSG-Kapitän vor dem Duell mit dem Drittletzten. Immerhin kommt mit der Truppe aus Brandenburg die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft nach Neustrelitz. Schicksalhaft war das Hinspiel für Ex-TSG-Trainer Benjamin Duray, der nach der 0:1-Auswärtspleite am 12. Spieltag seinen Hut nehmen musste und durch das Interimsduo Andreas Kavelmann und Volker Piekarski ersetzt wurde. Anschließend wurde Achim Hollerieth als neuer TSG-Trainer in der Winterpause vorgestellt, der aber auch nach elf Spielen noch auf einen Sieg mit seiner Mannschaft wartet.