Pleite bei der Zweitliga-Reserve von RB Leipzig

29. Februar 2016

Wieder einmal hat sich eine Auswärtsfahrt für Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz nicht gelohnt. Bei der Zweitliga-Reserve von RasenBallsport Leipzig II setzte eine 2:4 (0:2)-Pleite. Für die Neustrelitzer, die im laufenden Kalenderjahr noch auf die ersten Punkte warten, war es die zweite Niederlage in Serie. „Wir haben das Spiel in der Defensive verloren, da wir die Gegentore zu leicht zugelassen haben. Und auch unser Keeper Steven Braunsdorf hat einen schlechten Tag erwischt“, resümierte TSG-Coach Andreas Petersen nach der neunten Saisonpleite. Mit 28 Punkten und einem Spiel weniger auf dem Konto stehen die Residenzstädter auf Rang zehn. Aber der Vorsprung zur unteren Tabellenregion wird immer dünner. Da müssen langsam Zähler her, sonst kommt die TSG in dieser Saison doch noch in eine „gefährliche Situation“, wie TSG-Coach Andreas Petersen sagte.
Unter den Augen von RB-Profitrainer Ralf Rangnick gingen die Gastgeber durch Alexander Siebeck mit 1:0 (17.) in Führung. Nur neun Minuten später erhöhten die Leipziger zum 2:0-Halbzeistand. In dieser fand TSG-Coach Andreas Petersen scheinbar die richtigen Worte.
Seine Mannen kämpften nun leidenschaftlicher, waren aggressiver und wurden bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff belohnt. Nach einer Hereingabe von Daniel Franziskus erzielte TSG-Kapitän Steve Müller am langen Pfosten den 1:2-Anschlusstreffer. Doch die RB-Truppe ließ sich von diesem Druck nicht schocken und René Legien traf zum 3:1 (60.), ehe TSG-Stürmer Djibril N´Diaye mit seinem ersten TSG-Pflichtspieltor auf 2:3 (63.) verkürzte. Nun versuchten die Neustrelitzer alles, um doch noch zum Ausgleichstreffer zu kommen. Aber die Leipziger spielten nicht mit, trafen wiederum durch René Legien zum 4:2 (75.) und verließen den Platz verdient als Sieger, während die TSG-Truppe, die in der Schlussphase der Partie noch Abwehrspieler Lucas Albrecht aufgrund einer Gelb-Roten Karte verlor, wie schon so oft in dieser Saison ohne etwas Zählbares die Heimreise antreten musste.
Ein gutes Omen für die TSG-Truppe ist vielleicht, dass das nächste Punktspiel am Sonntag gegen Aufsteiger FC Oberlausitz Neugersdorf (13 Uhr) im heimischen Parkstadion stattfindet. Auf heimischen Geläuf und vor den eigenen Fans sind die TSG-Kicker in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. „Wir werden 90 Minuten alles geben, um die drei Punkte zu holen“, blickt der TSG-Coach schon auf das nächste Spiel. Ab Dienstag bereiten sich die Neustrelitzer im Trainingsbetrieb auf das wichtige Heimspiel vor.
TSG Neustrelitz: Braunsdorf- Schmunck, Albrecht, Lampert, Pütt- Ilter (46. Schulz), Müller-Brinkmann (46.N´Diaye), Viteritti, Gottschick (84.v.Walsleben-Schied)- Franziskus.