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Historie der TSG Neustrelitz
| 1919 |
Gründung eines Neustrelitzer Fußball-Clubs, der sich ein Jahr später durch das Hinzukommen weiterer Sportarten in Neustrelitzer Sportverein umbenennt. |
| 1924 |
Auflösung des Neustrelitzer Sportvereins. Die Fußballer gründen einen eigenständigen Ballspielverein, den BV 1919. |
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1925 |
Gründung eines weiteren Fußballvereins mit dem Namen SV Viktoria Neustrelitz. Der Verein übernimmt 1926 auch den BV 1919. |
| 1931 |
Fusion der Vereine Viktoria Neustrelitz und SG Corso Neustrelitz. Der neu entstandene Verein SG Corso Viktoria Neustrelitz bestand bis zum Kriegsende im Frühjahr 1945. |
| 1946 |
Gründung der SG Neustrelitz mit mehreren Sportarten. Wiederaufnahme des organisierten Wettkampfsports. |
| 1949/50 |
Bildung der Betriebssportgemeinschaft in Neustrelitz. Über die Stationen BSG Konsum und BSG Empor Süd entstand die BSG Empor Neustrelitz, die in den 50er und 60er Jahren eine führende Rolle im Fußballgeschehen des Bezirks Neubrandenburg spielen sollte. |
| 1958 |
Die BSG Empor Neustrelitz schafft 1958 den Aufstieg in die II. DDR-Liga, kann aber trotz eines dramatischen Abstiegskampfes 1959 den Verbleib in dieser Klasse nicht sichern. |
| 1962/63 |
Die BSG Empor Neustrelitz wird in der Bezirksliga Neubrandenburg nach einem 5:0 Sieg im Meisterschaftsendspiel gegen Vorwärts Löcknitz Meister. In der anschließenden Aufstiegsrunde belegte man den l. Platz und wäre somit Aufsteiger in die I. DDR Liga aber das Spiel gegen Löcknitz wurde annulliert, Löcknitz zum Sieger erklärt und die BSG Empor disqualifiziert. |
| 1963/64 |
Nach den beiden Endspielen gegen Lok Anklam (1:1, 6:1) und dem l. Platz in der Aufstiegsrunde wurde der Aufstieg in die I. DDR-Liga erreicht. |
| 1964/65 |
Empor Neustrelitz dringt nach mehreren Siegen über DDR-Ligamannschaften im FDGB-Fußballpokal bis ins Achtelfinale vor. In einem dramatischen Pokalfight unterliegt die Mannschaft dem DDR-Meister SC Motor Jena, u.a. mit Peter und Roland Ducke, Blochwitz und Stein, vor fast 10.000 Zuschauern nur knapp mit l :2 Toren. In der Meisterschaft war man nicht ganz so erfolgreich und konnte die Klasse nicht halten. |
| 1966-68 |
In der Bezirksliga Neubrandenburg wurde man in beiden Jahren Meister, erreichte aber in den anschließenden Aufstiegsrunden keinen Aufstiegsplatz. |
| 1971/72 |
Durch den Wechsel des Trägerbetriebes, von nun an übernahm der VEB Maschinelles Rechnen diese Aufgabe, änderte sich der Vereinsname in MR Neustrelitz. |
| 1975/76 |
Erneute Umbenennung des Vereins in TSG Neustrelitz nach der Übersiedlung des Trägerbetriebes Maschinelles Rechnen in die Bezirkshauptstadt Neubrandenburg. |
| 1976/77 |
In einem packenden Pokalkampf wird der Bezirksrivale Post Neubrandenburg vor mehr als 3.000 Zuschauern in der I. Hauptrunde des FDGB Pokals mit 2:1 Toren geschlagen. |
| 1977/78 |
Vor 3.000 Zuschauern trennen sich in einem Freundschaftsspiel die TSG und ZSKA Moskau mit 1:1. |
| 1978/79 |
Erstmals schafft die TSG den Klassenerhalt in der I. Liga und belegt zum Saisonende Tabellenplatz 8. Staffelsieger wurde der FC Vorwärts Frankfurt/O. |
| 1979/80 |
Leider musste im zweiten Ligajahr wieder der Weg in die Bezirksliga angetreten werden. |
| 1980/81 |
Letztmaliger Aufstieg in die I. Liga, diesmal Staffel A. |
| 1981/82 |
Erneut konnte die Klasse nicht gehalten werden und man musste den Weg in die Bezirksliga antreten. |
| 1982-91 |
Der Verein nimmt über die gesamten 80er Jahre hinweg eine Spitzenposition in der Bezirksliga Neubrandenburg ein, wurde sogar Bezirksmeister (85/86 als 2. hinter der nichtaufstiegsberechtigten Mannschaft von Vorwärts Fünfeichen, 1987/88 und 1990/91), schaffte aber den Aufstieg in die jetzt zweigleisige I. Liga nicht mehr. |
| 1990 |
Nach der Wende in der DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands organisiert sich die TSG Neustrelitz als eingetragener Verein. |
| 1991-93 |
In der neu geschaffenen Landesliga Mecklenburg-Vorpommern belegt die TSG Neustrelitz auf Anhieb zweimal den 3. Tabellenplatz, kann aber im folgenden Jahr (93/94) nur knapp dem Abstieg entrinnen. |
| 10.05.93 |
Acht Firmen aus der Region Mecklenburg-Strelitz gründen den "Club Strelitzia Sport & Wirtschaft e.V.". Das Anliegen des Clubs besteht in der Förderung der TSG Neustrelitz, um über einen leistungsfähigen Fußballverein auch die wirtschaftliche Attraktivität der Region zu erhöhen. Der Verein wird in den Folgejahren zur entscheidenden Finanzierungsquelle für die TSG Neustrelitz. Anfang 1997 gehören ihm bereits 30 Firmen an. |
| 1994/95 |
Die TSG Neustrelitz schafft es nicht, in die neu gegründete Verbandsliga aufzusteigen. Das Nichterreichen dieses sportlichen Ziels wird zum Ausgangspunkt für tief greifende Veränderungen in der Vereinsführung, in der Trainings- und Wettkampfgestaltung sowie in der Zusammenarbeit mit den Sponsoren des Vereins. |
| 1995/96 |
Unter der Leitung von Trainer Ulli Schulze, als Aktiver mit dem l. FC Magdeburg 1974 Gewinner des Europapokals der Pokalsieger, belegt die erste Mannschaft ungeschlagen mit 18 Punkten Vorsprung den ersten Tabellenplatz in der Landesliga. Sie schafft damit souverän den Aufstieg in die Verbandsliga. Auch der zweiten Mannschaft gelingt mit großem Vorsprung der Aufstieg in die Bezirksliga. Der Siegeszug beider Teams löst in der traditionellen Fußball-Hochburg Neustrelitz ein neues Fußballfieber aus. |
| 1996/97 |
Auch in der Verbandsliga setzt sich die TSG Neustrelitz bald an die Tabellenspitze und führt nach Abschluß der Herbstserie mit 5 Punkten Vorsprung. Zu den Heimspielen kommen bis zu 1.000 Zuschauer. Neustrelitz kann nach Hansa Rostock auf die mit Abstand größten Zuschauerzahlen in Mecklenburg - Vorpommern verweisen. Zum Auswärtsspiel beim Erzrivalen FC Neubrandenburg begleiten mehr als 1.500 Neustrelitzer ihre Mannschaft ins gegnerische Stadion, am letzten Spiel tag der Saison im heimischen Parkstadion bejubeln sogar 2.500 Zuschauer einen 3:2 Sieg gegen den FC Neubrandenburg. Bereits nach dem drittletzten Saisonspiel ist der TSG der Aufstieg in die Amateuroberliga nicht mehr zu nehmen. Die zweite Mannschaft der TSG schaffte den Aufstieg in die Landesliga. |
| 1997/98 |
Nach langem harten Abstiegskampf, in einer sehr turbulenten Saison, konnte als 11. der Klassenerhalt erreicht werden. Auf Grund der vielen Absteiger aus der zweiten Bundesliga aus dem Bereich des NOFV musste in dieser Saison sogar noch der Tabellenzwölfte absteigen. |
| 1998/99 |
Wieder steckt die TSG im Oberligaabstiegskampf. Trainer Bogs verlässt im Dezember ´98 den Verein. |
| 1999/00 | Die 1. Männermannschaft ist aus der AOL in die Verbandsliga abgestiegen. Darauf folgte ein Neuformierung. |
| 2000/01 |
Die 1. Männermannschaft spielt nun in der Verbandsliga. Ihr Ziel ist es, Platz eins bis drei zu belegen. |
| 2001/02 |
Einige neue Spieler kommen wieder hinzu, u. a. auch Mike Werner (ehemaliger Hansa-Profi). Die Zielstellung Aufstieg wird erreicht! Im letzten Spiel muss man beim Erzrivalen FC Tollense Neubrandenburg unbedingt gewinnen. 1.300 der 1.800 Zuschauer kommen aus Neustrelitz mit zum Saisonfinale und bejubeln einen klaren 4:0-Erfolg des Neustrelitzer Teams, welches damit den Aufstieg erkämpft. Die I. Mannschaft spielt ab sofort wieder in der Amateuroberliga des NOFV, in der Staffel Nord! |
| 2002/03 | Im ersten Jahr nach dem Aufstieg wurde der Klassenerhalt geschafft. |
| 2003/04 |
Rechtzeitig konnte sich die Mannschaft aus dem Abstiegskampf verabschieden. Schwankende Leistungen verhinderten jedoch einen besseren Tabellenplatz als den 10. |
| 2004/05 |
TSG-Präsident Hauke Runge: |
| 2005/06 |
TSG-Präsident Hauke Runge: |
| 2006/07 |
Die Oberligamannschaft schafft zwar keinen einstelligen Tabellenplatz, wird jedoch Landespokalsieger. |
| 2007/08 |
Nach einem guten Start kann die erste Mannschaft die Erwartungen nicht ganz erfüllen und steht am Saisonende auf dem 10. Platz. Das Highlight dieser Saison ist die Verteidigung des Landespokals. Gegen Anker Wismar konnte man mit 3:1 in Waren gewinnen und die 1300 TSG-Fans feierten die Mannschaft. |
| 2008/09 |
Die 1. Mannschaft erreicht mit dem 4. Tabellenplatz ihre bisher beste Platzierung seit Zugehörigkeit zur Oberliga. Der Saisonhöhepunkt war das Spiel in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den TSV 1860 München aus der 2. Bundesliga. Nach 90 Minuten gab sich die TSG vor 4200 Zuschauern lediglich mit 0:2 geschlagen. Im Landespokal gelang es leider nicht, diesen zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Im Endspiel unterlag man dem Torgelower SV Greif im Elfmeterschießen, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte. |
| 2009/10 |
Die 1. Männermannschaft vergibt mit einer Heimniederlage am letzten Oberligaspieltag gegen den BFC Dynamo die Chance, die Saison auf Tabellenplatz 2 abzuschließen und wird letztlich 6. Im Landespokal schied man im Halbfinale enttäuschend beim Verbandsligavertreter RFC Rostock 95 aus. |
| 2010/11 |
Die 1. Männermannschaft beendet die Saison auf dem 4. Tabellenplatz der Oberliga. Im Landespokal verlor das Team nach großem Kampf im Halbfinale gegen den favorisierten F.C. Hansa Rostock durch zwei späten Toren (82. + 90.+4) mit 0:2. |
| 2011/12 |
Die 1. Männermannschaft belegt zum Saisonabschluss der Oberliga erneut den 4. Tabellenplatz. Im Rahmen der Regionalligareform berechtigt diese Platzierung zum direkten Aufstieg in die 4. Spielklasse. Dies stellt einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte dar. Im Viertelfinale des Landespokals schied das Team mit 1:3 nach Verlängerung beim späteren Pokalsieger FC Schönberg 95 aus. |















